Ja, ich habe ein Spiegel Abo. Aber ich hätte große Lust, den Spiegel abzubestellen, allein aus der Tatsache, dass Hape Kerkeling und Harry Potter die Bestsellerlisten anführen. Diese Woche ist es ganz besonders erschütternd. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bestsellerliste haben wir den Nachruf für Ingmar Bergmann und Michelangelo Antonioni. Zwei Seiten vor der Bestsellerliste wird in der Serie "Geistesgrößen" ein Wissenschaftler und Philosoph vorgestellt, der einen Paradigmenwechsel in der Biologie herbeiführen möchte. Der Spiegel fasst dessen Problem so zusammen: "Wir wissen, dass wir unendlich viel wissen, aber wir wissen nicht, warum wir so wenig damit anfangen können."* Interessant. Als Antwort darauf kommt allerdings Potter und Kerkeling mit "Ich bin dann mal weg."
Wie wärs denn mal mit einem Paradigmenwechsel bei den Spiegel-Bestsellerlisten?
*Spiegel vom 6.8.2007 S. 142
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